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Auch viele andere Rechtsschutzversicherungen betroffen.
Ungefähr ab dem Jahr 2000 haben
Rechtsschutzversicherungen in ihre Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen Klauseln
aufgenommen, nach denen kein Rechtsschutz für Streitigkeiten im Zusammenhang
mit Kapitalanlagen besteht. Dies ist für zahlreiche Anleger, die durch
fehlerhafte Kapitalanlagenberatungen einen Schaden erlitten haben, von
erheblichem Nachteil, weil die Kosten einer Rechtsverfolgung in diesem Bereich
in der Regel sehr hoch sind. In einem von der Verbraucherzentrale
Nordrhein-Westfalen geführten Rechtsstreit...
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Das Landgericht Offenburg hat mit
Urteil vom 5.10.2010 entschieden, dass die Zürich Rechtsschutzversicherung für
die Kosten eines Rechtsstreits im Zusammenhang mit einem Widerruf einer Kapitalanlage
auch dann aufkommen muss, wenn der widerrufene Vertrag vor dem Abschluss der
Rechtsschutzversicherung geschlossen worden war. Allein entscheidend ist, dass
der Widerruf und dessen Zurückweisung in die versicherte Zeit fallen.
Leider lehnen
Rechtsschutzversicherungen Deckungsschutzanfragen von geschädigten
Kapitalanlegern häufig zu Unrecht ab. Mal wird behauptet, das...
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Das
Oberlandesgericht Köln hat einer Versicherungsnehmerin mit Urteil vom
28.03.2008 (Az. 20 U 231/07) den begehrten Versicherungsschutz aus einer
Hausratversicherung nach einem behaupteten Einbruchdiebstahl am 26.02.2006
verwehrt, weil sie und ihr Ehemann falsche Angaben zu den gemeinsamen
finanziellen Verhältnissen gemacht haben. In dem nach dem Versicherungsfall
aufgesetzten Schadensprotokoll hatten beide Ehegatten erklärt, dass die
gemeinsamen finanziellen Verhältnisse geordnet seien und man
Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkomme. Diese Angaben waren bereits
deshalb falsch,...
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Mit Urteil vom 05.03.2008 (Az. IV ZR 119/06) stellte der Bundesgerichtshof fest, dass ein Versicherer nur dann von einem Vertrag über eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung wegen angeblich verschwiegener Vorerkrankungen zurücktreten kann, wenn bei ungenauen Angaben des Versicherungsnehmers nachgefragt hat.
In dem der Entscheidung zugrundeliegenden Fall begehrte der Versicherungsnehmer vom Versicherer die Bezahlung einer monatlichen Rente aus einer im Mai 2001 abgeschlossenen Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung, nachdem im Dezember 2003 aufgrund einer Erkrankung bei ihm eine...
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In der Sterbetafel werden statistische Werte verarbeitet, die beispielsweise einen Rückschluss darauf zulassen, wie hoch die durchschnittliche Lebenserwartung Neugeborener ist. Darüber hinaus lässt sich anhand dieser Statistik auch die durchschnittliche Lebenserwartung für jedes Lebensalter berechnen. Damit stellt die Sterbetafel eine wichtige Berechnungsgrundlage für die Versicherer dar.
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